Firefly S01E01

Ein Fluzeugabsturz. Gleich so zu Beginn. Und sogar einer von den ephatiefreien, bei denen man Nichts aus dem Inneren des Flugzeugs erfährt, also ob beispielsweise Familienmitglieder an Bord sind, also natürlich nicht die eigenen, das ist ausgeschlossen, aber doch vielleicht die Mitglieder irgendeiner Familie, die man, wenn es ganz schlecht läuft, gar noch kennenlernt innerhalb so einer Episode. Aber nein, man erfährt glücklicherweise nichts von Familienmitgliedern, Familien oder sonst irgendwelche Details aus dem Inneren des abstürzenden Flugzeugs. Um ein Kriegsflugzeug scheint es sich außerdem zu handeln und da ist es ja gleich doppelt nicht emphatiebedürftig. Ich hatte also meinen gerechten Spaß mit der frühen Explosion des Flugzeugs.

Eine interstellare, postapokalyptische Welt ist es, in der Flugzeuge in dieser Weise abstürzen. Die Imperialen Truppen sind – wie es sich gehört – gekleidet wie Nazis, die sympatische Schmugglertuppe, die größtenteils aus Protagonisten zu bestehen scheint, sieht aus wie eine Mischung aus Cowboys, Cowgirls und Piraten. Gerade das mit den Cowpeople lasse ich mir nicht mehr ausreden, aber ich habe ja auch den fürchterlichen Country-Theme-Song gehört, der mich in dieser Hinsicht befangen gemacht haben muss. Es geht um »Freedom« und ist sehr sing- und country-lastig.

Ein erster Planet, auf dem die Gruppe landet, sieht asiatisch aus, was eigentlich dumm ist zu sagen, weil ja in Wahrheit nichts »asiatisch« aussieht, sondern allenfalls japanisch, chinesisch oder wie aus Butan stammend. Es ist schließlich auch Quatsch etwas »europäisch« zu nennen. Man muss schon das genaue Land angeben, dessen Eigenschaften man meint. Sonst kann einen niemand verrstehen. Trotz alledem: Der erste Planet sieht asiatisch aus. Der große Rest der Episode ist schnell erzählt, gerade wenn man, wie ich, keine Lust hat ihn zu erzählen.