Purple Funk

Microhype blitzartig erkannt und sofort festgesetzt – so, wie ihr es erwarten dürft von der fingerschmerzenden Hotness der neuen|zukunft. Wir haben im Fact-Blog einige Spekulationen aufgeschnappt über die Zukunft britischer Bassmusik, mit der ja schon deshalb immer gut Kurzzeitgedächtnisse zu befüllen sind, weil sich »step« so gefügig mit anderen Genres kombinieren lässt. Und das ist hier nicht einmal nötig.

Nicht Vampire- oder Glamstep ist es (puh!), der uns begeisterter Straßenbahn fahren lässt, sondern dieses Ding heisst Purple Funk. (Für die Unentschlossenen auch mit Fragezeichen zu haben: Purple Funk?) Seinen coolen Unterbau holt sich der P-Funk klar von Dr. Dre‘s G-Funk der 90er: Die Vocals sind weit nach oben gepitcht, dazu klirren und klatschen trockene Breaks und die Synthies heulen und brummen alles so lässig zusammen, dass man immer auch super bekifft sein kann dazu. Person zum Microhype ist der Produzent Joker, dessen Kollege Gemmy den passenden Mix verschenkt.